Aktuelle Ausstellung

Ausstellungsdauer: 23.09.2017 bis 11.11.2017

Der Fantastische Surrealismus Der Malerin Bele Bachem

was sagen die Karten

„was sagen die Karten“, 1984, Mischtechnik, 65 x 50 cm

 

BELE BACHEM

 

Vernissage ist am Samstag, den 23.09.2017 um 19 Uhr.

Bettina Böhmer, Tochter von Bele Bachem, ist am Eröffnungsabend anwesend.

Wer wirft den ersten Stein; 62cmx 77cm, Pastell und Tusche auf Bütten, 1980
Wer wirft den ersten Stein; 62cmx 77cm, Pastell und Tusche auf Bütten, 1980

 

Die Malerin des Zwanzigsten Jahrhundert ist eine Künstlerin mit leichter und eigenschöpferischer Hand.

Sie entwickelte in ihren Zeichnungen und in ihrer Malerei eine phantastische Welt; die auch auf Widersprüche stößt.

Ein eigener Kosmos, angereichert mit Fabelwesen wie Sphinxen, Zwitterwesen aus Schmetterling und Mensch, Schwäne, Molche entstehen in einer Zeit während und nach dem zweiten Weltkrieg. Halbnackt, tanzend, liebkosend umgarnen sich Männer wie Frauen. Weltschmerz und Sexualität spielen eine große Rolle.

Diese Ausstellung findet in Zusammenarbeit mit der Galerie Kunstkontorhagen statt.

 

 

 

 


© K. Schraubenbach – 1950
© Spiegel-Verlag – 1956
s.m© 1979 

 

 

 

 

 


b.b© 1998

 

Bele Bachem

 

1916 Sie wird am 17. Mai in Düsseldorf geboren
1934 – 38 Studium an der Berliner Kunstakademie; ihre Lehrer sind Ludwig Bartning, Max Kraus und Professor Rössner.
1937 Erstveröffentlichungen von Miniaturen in den Zeitschriften „Die Dame“ und „Elegante Welt“

Buchillustrationen für den Verleger Woldemar Klein in Baden-Baden

1940 Sie heiratet den Kunsthistoriker Günther Böhmer

Tochter, Bettina wird geboren

1943 Erstes Bühnenbild bei Otto Falckenberg in München

Übersiedlung von Berlin zu den Schwiegereltern nach Sonnenburg bei Frankfurt / Oder

1945 Nach der Flucht aus Ostdeutschland;

läßt sich in Feldafing am Starnberger See nieder

1947 Umzug nach München, das bis zu ihrem Tode ihr „zu Hause“ bleibt
1952 Auszeichnung mit dem Plakatpreis „Toulouse-Lautrec“ der Stadt Paris
ab 1954 Entwürfe zahlreicher Bühnenbilder und -Ausstattungen, Buchillustrationen und Buchtitel-Motive
1954 -56 Dozentin für Illustration an der Werkkunstschule in Offenbach am Main
1955 Zahlreiche Filmausstattungen, wie „Die Halbzarte“ von Rolf Thiele, mit Romy Schneider und „Das Wirtshaus im Spessart“ von Kurt Hoffmann beginnen

Porzellan- und Design Arbeiten für die Porzellanmanufaktur Rosenthal und für Ulmia; in Ulm entstehen

1959 Auszeichnung mit dem Preis der graphischen Sammlung, München

Erstveröffentlichung „Magisches Taschentuch“ (Text und Illustrationen)

1962 Auszeichnung mit dem Schwabinger Kunstpreis für Malerei
1966 „Seerosen-Preis“ der Stadt München
1968 Auszeichnung mit dem „Premier prix international Ille© „salon de femme“, Cannes
1977 Erstveröffentlichung: „Rosenwasser ausverkauft“
1980 Erstveröffentlichung: „Eine übliche kleine Bosheit“
1982 – 83 Retrospektive in der BMW-Galerie, München und Bodley Gallery, New York
1986 Auszeichnung mit dem Preis: „München leuchtet“

Zum 70. Geburtstag Ausstellung bei Galerie Wolfgang Ketterer, München

1996 Ausstellung zum 80. Geburtstag in der Galerie Hartmann, München
1997 Sie erhält das „Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland“
2000 Ausstellung im Osram-Haus, München
2002 Retrospektive im Rathaus der Stadt Neuburg an der Donau
2003 Ausstellung im Forum Unterschleissheim, bei München
2005 Sie stirbt am 5. Juni in München