Aktuelle Ausstellung

Ausstellungsdauer: 24.09.2016 bis 19.11.2016

 

Anna_K_Kleeberg_Lola, 2016, Kohle_Öl auf Leinen, 160 x 100 cm
A. K. Kleeberg: Lola, 2016, Kohle_Öl auf Leinen, 160 x 100 cm

Es hat wirklich nichts mit Dir zu tun, ist eine Botschaft für alle diejenigen, die meinen, es hätte mit ihnen zu tun. Aufgrund verschiedener Medieneinflüsse wird es immer schwieriger zu differenzieren, ab wann etwas wichtig oder unwichtig ist. Mit sensibler Geste gelingt Kleeberg eine Auseinandersetzung zwischen Fläche und Linie sowie Thema und Technik.

Das Thema: It isn´t about you begleitet die Künstlerin schon seit einigen Jahren. Im Hotel Stage 47 in Düsseldorf gibt es dazu ein Deckengemälde im Format sechs mal drei Meter, welches vor vier Jahren im Stile eines Kupferstichs angefertigt wurde.

 

 

Lolitas II Kopie-1
A. K. Kleeberg: Lolitas II, MT; 1999, 100 x 80 cm

Mit dem Titelbild Lola verdeutlicht die geborene Chemnitzerin die Suche nach Weiblichkeit und Bestätigung. In den Leinwandarbeiten Lolita I. und Lolita II. von 1999 wird nachvollziehbar, dass sie sich bereits als Bühnenbildnerin mit dieser Thematik auseinander gesetzt hat. Auch wenn beide Werke in Privatbesitz sind und der Ausstellung nicht zur Verfügung stehen, möchten wir sie hier im Kontext zeigen.

 

 

LolitasI Kopie-1
Anna K. Kleeberg: Lolitas I. 1999, MT, 100 x 80 cm

Anlage, Bewegung und Farben der Protagonistinnen sind ähnlich gewählt. Durch die Halbdrehung des Körpers wird Erotik und Scham unterstrichen. Heute wie damals blicken beide Frauen „aus dem Bild“ heraus. Sie nimmt Bezug nach Draußen. Ein Dialog entsteht, jedoch nicht mit dem Betrachter, sondern mit jemanden oder etwas, das wir nicht sehen können. Das sich neben uns befindet oder im Raum hinter uns. Diese Überlegung wählt sie gern und oft. Somit verdeutlicht sie den Bezug zu uns selbst und zu dem, was wir wahrnehmen. Kleeberg ist die Ähnlichkeit der Themen und deren Umsetzung vertraut und sie sagt : “Es ist faszinierend, wie stark bestimmte Themen und Problematiken sich immer wieder in Bildern manifestieren.“