Aktuelle Ausstellung

 

 

 

Ausstellungsdauer: 31.03.2017 bis 28.05.2017

 

 

LINIE & FLÄCHE

Deana beginnt Anfang des neuen Jahrtausends eine hochproduktive Phase in seinem künstlerischen Schaffen, in deren Verlauf er sich immer mehr von der gegenständlichen Malerei entfernt und seinen charakteristischen Stil entwickelt. Die Linien springen ins Auge, überlappen und kreuzen sich. Im Hintergrund lauert Rosa der Abendhimmel oder dämmert grün der Morgen. „Die Farben sind mir wichtiger als die Form“, so der Künstler.

Manchmal erinnern die Netzwerke an ein Fadenspiel und an Gummitwist, das wir in der Kindheit spielten. Der Künstler erschafft mit seinen Werken einen Raum – einen Kokon, in dem wir uns beschützt fühlen und doch durch die Zwischenräume ins Freie schauen können.

 

 

Deana
DEANA „No. III/ Haven „; 100 x 100 cm; Acryl auf LW; 2009

 

 

Deana lebt und arbeitet als freischaffender Maler und Fotograf in Ingolstadt. Farben. Linien. Labyrinthe? Netzwerke? Das liegt im Auge des Betrachters. Fasziniert von der intensiven Farbigkeit der Werke der (Neo-)Pop Art, entstehen so seine „Networks“.

 

 

 

Doris Brändlein lebt und arbeitet als freischaffende Malerin, Bildhauerin und Schriftstellerin in Essen.

Schwebend. Leicht. Papier? Nein. Die Künstlerin erzielt mit ihren Objekten den Eindruck von filigranem Papier. Stattdessen handelt es sich jedoch um Ton. Brändlein beschäftigt sich seit 1972 mit diesem Werkstoff. Es sei für sie nach wie vor eine Herausforderung: „Ton ist sehr empfindlich, gerade der weiße Porzellanton. Beim Arbeiten kann sehr schnell etwas kaputt gehen und es ist immer wieder eine Überraschung, ob es nach dem Brennen heile bleibt oder eben nicht“, sagt die Künstlerin lächelnd.

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Doris Brändlein: Cache I., Tonobjekt, gebrannt, 2009

Die Serie „Morphogene“ zeigt ihre Plastiken aus gefärbtem Ton, der gebrannt und mit einer Glasur überzogen wird. Das gibt dem Material eine amorphe Erscheinungsform, die durch die zellenartige Oberflächenstruktur verstärkt wird. Diesen Vorgang bewerkstelligt sie per Hand. Die Objekte befeuern die Phantasie des Betrachters, beflügeln zu einer Spurensuche nach archaischen Formen und Farben aus der Natur.